Kunst im öffentlichen Raum

Interfaces/Schnittstellen

Melitta Moschik

Foto: Gerhard Maurer
Foto: Johannes Kohlmeir
Computersimulation: Melitta Moschik
Foto: Gerhard Maurer
Foto: Gerhard Maurer
Foto: Gerhard Maurer
Format
Kunst am Bau
Dauer
permanent
Vergabe
Wettbewerb
Jahr
1996
Ort
Villach
Auftraggeber
BIG

Melitta Moschik installiert im Foyer der Polizeidirektion Villach 24 Alutafeln. Zwei verzweigte binäre Baumstrukturen auf grauer Oberfläche nehmen auf die Informationssysteme des Orts Bezug. Seitlich sind die Tafeln in den Spektralfarben lackiert. Werden die Tafeln um 90 Grad gedreht, kommen durch das Aufbrechen des geschlossenen Systems die farbigen Schnittstellen zum Vorschein. Die Arbeit symbolisiert die Wege der Denkabläufe, innerhalb derer mit Ja/Nein oder 0/1 entschieden werden kann. Die Betrachter_innen können durch ihr Agieren den Raum neu gestalten und jeweils individuelle Wahrnehmungsstrukturen erstellen. Zur Gestaltung der Innenhöfe wurden in die Kiesaufschüttung beidseitig je acht Nirosta-Vierkantschienen integriert, deren Abstände durch die binäre Kodierung der Buchstaben BPV bestimmt wird. Die Profile sind seitlich in den Spektralfarben lackiert und geben dem Innenhof eine semantische Struktur.
„Schnittstellen“ reflektiert die Funktion des Orts – der Bundespolizeidirektion – als Wirkungsbereich einer gesellschaftlichen und digitalen Vernetzung.

Material: Aluvertäfelung, Lackierung
Größe: 24 drehbare Metallsegmente

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